Warum massiv bauen?

 

Die Franz Josef Beck GmbH setzt auf die seit Jahrhunderten bewährte Massivbauweise. Wir möchten Ihnen einige Punkte aufzeigen, warum wir von der massiven Bauweise überzeugt sind und warum sie beim Bauherren so beliebt ist.

 

Was bedeutet Massivbau?

Unter der massiven Bauweise versteht man das Bauen mit Mauerwerk und Beton. Der Holzbau dagegen fällt in die Kategorie Leichtbauweise.

 

Vorteile der massiven Bauweise:

Wärmeschutz

Durch hohe Porosität der Außenwandziegel werden exzellente Dämmwerte erreicht. Die Vorgaben der Energieeinsparverordnung können somit spielerisch eingehalten werden. Auch weitaus effizientere Gebäudetypen, wie KfW-Effizienzhäuser und Passivhäuser, sind mit monolithischen Mauerwerken realisierbar.

Durch den hohen Wärmeschutz der Außenwandziegel ergeben sich in den Wohnräumen angenehme Oberflächentemperaturen. Diese sorgen selbst bei kältesten Außentemperaturen für ein behagliches Wohnklima.

 

[Quelle: www.massiv-mein-haus.de]

Ausgeglichenes Raumklima

Hohe wirksame Speichermassen sind wichtig für ein gutes Raumklima. "Schwere Baustoffe" (Beton, Ziegel) nehmen an warmen Tagen überschüssige Wärme auf und geben diese an kalten Tagen wieder ab. So entwickelt sich ein homogenes Temperaturspektrum über das ganze Jahr. Mit steigenden Anforderungen an die Dämmung der Gebäudehülle wird das Thema der Speichermassen vor allem in den Sommermonaten immer wichtiger. Je mehr wirksame Speichermassen ein Gebäude hat, desto geringer ist die Überhitzungsgefahr bei hoher Sonneneinstrahlung. Aus diesem Grund wurde in der aktuellen Energieeinsparverordnung der Nachweis des sog. sommerlichen Wärmeschutzes noch einmal verschärft. Nebenstehende Abbildung zeigt den Vergleich der Raumtemperatur im Massiv- und Holzbau in Abhängigkeit der Außentemperatur.

 

Hohe Luftdichtheit

Je undichter ein Gebäude ist, desto mehr Energiekosten fallen an. Zudem nimmt das Schadensrisiko zu. Durch kalte einstömende Luft kann der Taupunkt unterschritten werden und Kondenswasser anfallen. Es ergibt sich ein erhöhtes Schimmelrisiko.

Verputzes Mauerwerk gilt als luftdicht. Die Dichtigkeit lässt sich ohne Probleme nachweisen.

Die Holzbauweise dagegen benötigt Folien zur Herstellung der Luftdichtheitsschicht. Durch viele Überlappungen und Verklebungen besteht ein höheres Risiko an Undichtigkeiten.

 

Hoher Schallschutz

Als Grundregel gilt: Je schwerer ein Bauteil, desto besser der Schallschutz. Dies zählt sowohl bei Außenlärm, als auch bei der Schallausbreitung innerhalb des Gebäudes. Durch die hohe flächenbezogene Masse von Beton und Ziegeln werden weitaus höhere Schalldämmmaße als bei gleichwertigen Holzkonstruktionen erreicht.

 

Ökologische Betrachtung eines Massivhauses gegenüber eines Holzhauses [Quelle: www.massiv-mein-haus.de].

Ökologie und Nachhaltigkeit

Ziegel bestehen aus gebranntem Ton. Sie geben keine schädlichen Strahlungen, Ausdünstungen oder Wohngifte in den Raum ab. Im Herstellungsprozess werden der Tonmasse Sägespäne oder Papierfaserstoffe zugegeben, die beim Brennvorgang restlos verbrennen. Dadurch entstehen kleine Hohlräume, die die Dämmwirkung des Ziegels ausmachen.

Beton ist ein Gemisch aus Zement, Wasser und Kies. Der Zement wird ebenfalls aus den natürlichen Rohstoffen Kalkstein und Ton hergestellt. Der ökologische Vergleich zum Holzbau muss also nicht gescheut werden.

Eine bessere Ökobilanz von Holzbauten, ergibt sich lediglich im Herstellungsprozess. Betrachtet man jedoch den gesamten Lebenszyklus - und damit die Nachhaltigkeit eines Gebäudes - von der Herstellung bis zum Rückbau, ergibt sich eine bessere Ökobilanz beim Massivbau. Nebenstehende Grafik zeigt die geringere Umweltbelastung eines Massivhauses gegenüber eines Holzhauses. Der Betrachtungszeitraum beträgt 80 Jahre.

Brandschutz

Ziegel und Beton haben eine hohe Feuerwiderstandsklasse. Ziegelwände gehören schon ab der Stärke von 11,5 cm der Feuerwiderstandsklasse F90 an. Das bedeutet, dass selbst dünne Ziegelwände im Brandfall mindestens 90 Minuten Standsicherheit gewährleisten. In Einfamilienhäusern aus mineralischem Baustoff schreibt der Gesetzgeber für die Außenwände keinen besonderen Brandschutz vor. Bei kleineren Gebäuden mit zwei Wohnungen wird die Feuerwiderstandsklasse F30 verlangt. Der Massivbau bietet also weit mehr, als vom Gesetzgeber gefordert wird.

 

Längere Nutzungsdauer

Massivhäuser zeichnen sich vor allem durch ihre Langlebigkeit aus. Ob Verkauf, Vermietung oder Übergabe an die nächste Generation, von einem massiven Haus werden Sie langfristig einen Nutzen haben.

 

Höherer Wiederverkaufswert / geringe Folgekosten

Durch die bereits genannten Punkte ergeben sich höhere Wiederverkaufswerte für massive Gebäude. Vor allem die Langlebigkeit und der gute Ruf der Massivbauweise ist hier entscheidend.  

Nicht nur die Investitionskosten sind für ein Bauvorhaben entscheidend, sondern auch die zu tätigenden Folgekosten. Hier schlägt sich das verputzte Massivmauerwerk besonders gut. Über einen Zeitraum von 80 Jahren sind gerade einmal ein bis zwei Ausbesserungen des Putzes erforderlich.

 

Höherer Anteil Eigenleistungen möglich

Sie wollen Geld sparen und Eigenleistung erbringen? Dann sind Sie mit einem Massivhaus bestens beraten. In allen Phasen des Rohbaus sind bei uns Eigenleistungen möglich. Sie können selbst über den Anteil der Eigenleistungen entscheiden.

 

Frei planbarer Grundriss

Jedes Massivhaus ist ein Unikat. Bei uns werden keine Katalog-Lösungen angeboten. Sie sind frei in der Gestaltung Ihrer Räume.

 

Hohe Flexibilität

Oft sollen kurzfristig Änderungen in der Planung vorgenommen werden. Durch Vorfertigung im Werk besteht keine Möglichkeit, bis zum Ende flexibel zu sein. Beton und Mauerwerk wird jedoch erst auf der Baustelle verbaut, wodurch sich maximale Flexibilität ergibt.

 

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